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€ 1350

Altai: Besteigung des höchsten sibirischen Gipfels Belucha 4.506m

Ak-kem, Ak-Sümer, Altai (Republik), Asien, Belucha, Delone-Pass, Kara-Turek, Kutscherla, Mensu-Gletscher, Sibirien, Tjungur, Tschuiski Trakt
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Address:
Belucha, Republik Altai, Russische Föderation
GPS:
49.8075, 86.58999990000007
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Paneurasia proved: Diese Tour wurde bereits vom Paneurasia Team gemacht und für sehr gut befunden!

Die Belucha – höchster Gipfel Altais und gesamt Sibiriens. Zentraler Knoten der altaischen Berggletscher. Die Westspitze (4.440 m ü. NN) und die Ostspitze (4.506m ü. NN), die auf dieser Tour bestiegen werden soll, trennt der berühmte Belucha-Sattel. Die Einheimischen des Altai-Volkes nennen den Belucha, welcher sich im Bezirk Ust-Koksa befindet, u.a. auch Utsch-Sümer, Kadyn-Baaschi oder Ak-Sümer. Hier nimmt auch der reißende Bergfluß Katun, einer der Zuströme des Obs, seinen Lauf.

Einleitung: Die Besteigung der Belucha

Die Erstbesteigung der Belucha wurde von den beiden Brüdern Boris und Michael Tronow im Jahre 1914 vollbracht. Die rastlosen Geschwister waren es auch, die den Grundstein der mittlerweile über 100-jährigen Tradition der Belucha-Besteigung gelegt haben. Eine genaue Statistik, wie oft die Belucha bestiegen wurde, gibt es nicht. Man kann aber mit Gewissheit sagen, dass der Weg zum Gipfel einen der höchsten Schwierigkeitsgrade hat, worin auch der der Reiz dieser Tour liegt. Die Belucha-Besteigung verlangt seinen Besuchern massive physische und psychische Stärke ab.

Es ist üblich für traditionelle, einheimische Kulturen das Erklimmen von Bergspitzen mit Verboten zu belegen. Solche Naturmonumente stellen für sie oft kulturelle und spirituelle Heiligkeiten dar, die sie damit u.a. für die Nachfahren zu bewahren versuchen. Auch der Belucha ist für die Ureinwohner des Altais heilig. Allerdings dulden die Einheimischen die Bergsteiger und Touristen und helfen ihnen bei ihrem Vorhaben z.B. mit Lastpferden aus.

Weshalb eine solch lange Einleitung? Lassen Sie sich Zeit bei Ihrer Entscheidung für diese Tour… doch wenn Sie sich entschieden haben, kommen Sie zu uns und versuchen Sie es mit richtigen Bergprofis und Altai-Kennern die Belucha zu erklimmen!

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Wichtiger Hinweis: Bei Reisen nach Sibirien sind Verständnis und Toleranz gegenüber den Gegebenheiten und den Einwohnern des Landes hilfreich!


    Der gesamte Sommer und früher Gerbst sind als Reisezeitpunkte optimal. Die höchste Wahrscheinlichkeit eines Aufstieges besteht Juli bis August, da insbesondere im August im gesamten zentralasiatischen Raum das Wetter von Hochdruckgebieten beherrscht wird. Tagestemperaturen liegen zwischen +20°C und +23°C – Nachts sind +13°C bis +15°C zu erwarten. Ab 3.000 m ü. NN zwischen +5°C und +10°C – Nachts sind Temperaturen bis -7°C möglich. Eine Wettergarantie kann vom Veranstalter nicht übernommen werden.


    Die Belucha-Besteigung wird von erfahrenen Bergguides durchgeführt. Diese Tour ist für geübte und ausdauerfähige Wanderer ausgelegt. Wichtige Bergsteigerfähigkeiten werden während der Tour vermittelt. Sie sollten jedoch nicht die eigenen körperlichen Fähigkeiten vernachlässigen und diese gut einschätzen können. Mithilfe bei täglichen Biwak-Arbeiten (Zeltaufbau etc.) ist erforderlich und stärkt den Teamgeist der gesamten Reisegruppe. An den Wandertagen (bis zum Basislager am Ak-kem-See und auf dem Rückweg ab Ak-kem-See) wird das Essen von der Reiseleitung zubereitet – auf den Bergetappen bereiten die Reiseteilnehmer das Essen auf Gaskochern und Tagesration abhängig in den Zelten selbst vor. Rechtzeitige ärztliche Beratung insbesondere im Hinblick auf die Höhenkrankheit wird empfohlen. Eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist Pflicht! Gute körperliche Kondition. Komfortverzicht.


    Tourenverlauf > Besteigung des höchsten sibirischen Gipfels Belucha 4.506m

    1. Tag: Ankunft in der Republik Altai am Flughafen Gorno-Altaisk (ca. 550 m ü. NN), unserem Ausgangsort für das Belucha-Trekking. Kurze Touren-Besprechung. Geldwechsel. Nicht benötigtes Gepäck kann eingelagert werden. Transfer mit Kleinbussen ca. 450 km und 7-8 Stunden nach Tjungur (ein altaisches Dorf am Ufer des Flusses Katun). Mittagessen unterwegs in einem Café (umgerechnet ca. 5-6 Euro nicht im Preis enthalten). Die Strecke stellt kein großes Hindernis dar; insbesondere der gut asphaltierte Teil auf dem Tschuiski Trakt.  Abendessen am Lagerfeuer – wird von der Reiseleitung zubereitet. Übernachtung in 2-Mann-Zelten (ca.850 m ü. NN) auf einem stationären Zeltplatz. Alle folgenden Übernachtungen ebenfalls in 2-Mann-Zelten.

    2.-4. Tag: Frühstück. Verladen der Expeditionsausrüstung auf Lastpferde: dazu gehören insbesondere die Alpinausrüstung und persönliche Bergschuhe, die normalerweise sehr schwer und sperrig sind. Kleidung, Schlafsack, Zelte, Feuerutensilien und Verpflegung für etwa drei Tage transportieren die Tourteilnehmer in ihren Rucksäcken. Es beginnt ein dreitägiger Trekking-Abschnitt, der gleichzeitig auch eine gute Akklimatisationsetappe gegen die Höhenkrankheit ist. Dabei wandern wir den Fluss Kutscherla aufwärts und steigen in das Nachbartal über den Karaturek-Pass (3060 m ü. NN) zum Ak-kem-See. Der Pass bietet bei schönem Wetter den besten Blick auf das gesamte Belucha-Massiv. Am Ende der Wandertage gibt es immer ein reichhaltiges Abendessen.

    5. Tag: Frühzeitiger und flotter Aufbruch zum Zwischenlager Tomskie Stojanki (3000 m ü. NN). Die gesamte Tageslichtphase steigen wir das Ak-kem-Tal und den Ak-kem-Gletscher hinauf. Dieser Teil der Tour ist wahrscheinlich auch einer der physisch und psychisch schwersten, denn erstens – die Rucksäcke beinhalten nicht nur die persönliche Sachen sondern auch die eigene alpine Ausrüstung und gemeinschaftliche Verpflegung für die kommenden 4-5 Tage; zweitens – uns erwartet ein recht langer (12 km) Fußmarsch mit ernstzunehmendem Anstieg von 2150 m ü. NN auf 3000 m ü. NN. Übernachtung in Zelten.

    6. Tag: Spezielle, technische Vorbereitung der Teilnehmer. Super intensives Training auf dem kuriosen Gletscher mit nicht weniger interessanten Namen – die Wassermelone. Übungen mit Steigeisen und -klemmen sowie das Erlernen der Fertigkeiten, die bei der Besteigung benötigt werden, stehen heute auf dem Programm. Das besonders aufregende Erlebnis für alle Neulinge ist das selbständige Halten in der Eiswand!

    7. Tag: Frühzeitiges Frühstück. Aufbruch zum Fuße des Dalone-Pass (ca. 1 Stunde). Die Bergguides montieren die Sicherungsseile in den Hang des Dalone-Passes (3400 m ü. NN) und wir steigen auf den Pass. Kurze Mittagspause. Noch bei Tageslicht überqueren wir den Mensu-Gletscher, der von Felsvorsprüngen und Schnee umgeben ist. Unser Lager schlagen wir heute mitten auf einem Schneefeld auf. Doch vorher muss für jedes Zelt der Platz geräumt und vorbereitet werden. Das Abendessen wird auf Gaskochern individuell in jedem Zelt vorbereitet – das spendet zusätzliche Wärme für unsere Übernachtung auf 3820 m ü. NN.

    8. Tag: Weckzeit 3-4 Uhr morgens. Frühstück. Die Atemluft wird enger. Vor uns liegt ein steiler Aufstieg am Seil auf einen seitlichen Sattel (4300 m ü. NN) des Belucha-Massives. Hier eröffnet sich uns der Blick auf die Westspitze des Beluchas und den gigantischen Sattel zwischen den beiden Belucha-Spitzen. Es beginnt die letzte Etappe der Belucha-Besteigung. Nach drei Stunden intensiver Arbeit in einem recht steilen, verschneiten und vereisten Hang stehen wir auf dem höchsten Gipfel Sibiriens! Bei gutem Wetter verbleiben wir ca. 30 Minuten hier oben und genießen die unglaubliche Aussicht. Abstieg zum Zwischenlager Tomskie Stojanki (3000 m ü. NN).

    9. Tag: Abstieg zum Basislager am Ak-kem-See. Rest des Tages nutzen wir zur Erholung. Besuch einer Banja (russ. Dampfbad/Sauna) ist möglich und es gibt kaum eine bessere Banja als die am Ak-kem-See nach einer Belucha-Besteigung. Kleine Abkühlung im Ak-kem-See (Wassertemperatur +5°C) nach dem Aufguss ist inklusive!

    10.-11. Tag: Die Verwendung dieser beiden Tage erfolgt nach Ermessen der erfahrenen Bergguides. Sie sind notwendig, um bei wechselhaften und teils stürmischen Wetter Puffer zu haben.

    12.-13. Tag: Trekking mit Rucksäcken entlang des Flusses Ak-kem durch Berg- und Waldlandschaften bis zur berühmten „Drei Bilken“-Lichtung. Da auf der Rücktour keine Lastenpferde zur Verfügung stehen, trägt jeder Teilnehmer seine persönliche alpine Ausrüstung bis nach Tjungur selbst.

    14. Tag: Frühstück. Letzter Trekkingabschitt bis nach Tjungur. Verladen des Gepäcks. Rückfahrt ca. 450 km zum Campingplatz in der Nähe von Gorno-Altaisk. Gemeinsames Abschlussessen. Übernachtung in Zelten.

    15. Tag: Transfer zum Gorno-Altaisker Flughafen (RGK).

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    Die Tour findet in der hochalpinen Region der Republik Altai statt. Wetter- und Situationsbedingte Routenänderungen bleiben aus Sicherheitsgründen und nach Ermessen der Bergguides unter Vorbehalt!

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    Wichtige Anmerkung! Reisebuchung für Reisen ins Grenzgebiet müssen 60 Tage vor Abreise erfolgen, damit benötigte Genehmigungen beantragt werden können!

      NameDateDescriptionPriceCapacityChoose amount
      1 Reisender30. June 2016 - 14. July 2016Preis pro Person bei Einzelbuchung.€ 135010
      5 Reisende30. June 2016 - 14. July 2016Preis für Gruppenbuchung von 5 Personen.€ 67502
      10 Reisende30. June 2016 - 14. July 2016Preis für Gruppenbuchung von 10 Personen.€ 135001
      - Basislager im Ak-kem-Tal - eines der malerischsten Plätze des Altais
      - Besteigung des höchsten sibirischen Gipfels Belucha (4506 m ü. NN)
      - Goldene Berge des Altais: UNESCO-Weltnaturerbe

      - Alle Tage wie beschrieben
      - Alle Transfers in der Republik Altai: Gorno-Altaisk - Tjungut - Gorno-Altaisk
      - Gemeinschaftliche und alpine Ausrüstung
      - Lastpferde von Tjungur bis zum See Ak-kem
      - Notfallversicherung (inkl. Hubschraubereinsatz)
      - Campingplatz im Dorf Rybalka, Gorno-Altaisk
      - Professionelle Beratung im Vorfeld der Reise
      - Professionelle Berg-Guides
      - Unterbringung in 2-Mann-Zelten

      - vollständige Bergsteigerausrüstung
      - Schlafsack
      - Iso-Matte
      - 2-Mann-Zelte
      - eigenes Geschirrset
      - Satellitentelefon "Iridium" (für Notfälle)
      - Funkgeräte
      - Expeditionsshirt

      - Nutzung des Satellitentelefones
      - komfortable Zimmerunterbringung in Tjungur
      - zusätzliche Lastenpferde
      - Verkürzung der Wanderroute soweit möglich ab/bis Tjungur mit Geländewagen
      - individuelle Snacks
      - Souvenirs
      - Verpflegung während der Transfers
      - Zusätzliche Banja-Besuche
      - Alkoholische Getränke

      Folgende individuelle Ausrüstung wird benötigt:

      - Wanderschuhe - Steigeisen geeignet mit Kante zum Befestigen
      - Rucksack 80l oder größer
      - Wanderstöcke
      - Thermoflasche
      - Stirnlampe
      - Schnee Gamaschen
      - Warme Daunenjacke mit Kapuze
      - Sturmkleidung für Ober- und Unterkörper
      - Windstopper-Kleidung
      - Thermowäsche
      - Biwakshuhwerk
      - Mütze
      - Handschuhe
      - Sonnencreme (LSF mind. 30)
      - Sonnenbrille
      - Sommerkleidung: Mütze, Shorts, T-Shirt, Sandalen

      Ausrüstung kann auch beim Veranstalter vor Ort gekauft oder gemietet werden!

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