10 Gründe Rostow am Don zu besuchen

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Rostow am Don ist eine Stadt, die mit der Zeit geht und sich stetig verändert, ohne Ihr Gesicht und Ihre Identität zu verlieren. Die Stadt ist bunt, großzügig, herzlich und gastfreundlich. Es gibt viele Gründe Rostow am Don zu besuchen. Wir führen die wichtigsten 10 auf.

Das Rostower Ufer

Das Damm am Fluss Don ist eine beliebte Touristenattraktion. Der ruhige und gleichzeitig sehr kraftvolle Fluss ist ein echter Hingucker. Entlang des Ufers gibt es viele Denkmäler, Cafés und Restaurants. Viele Gelegenheiten sich zu entspannen und den Ausblick zu genießen.

Das alte kaufmännische Rostow

Alte Gebäude in den zentralen Straßen sind die architektonischen Besonderheiten der Stadt. Diese sind vor-revolutionäre russische Klassiker im Still des Elektrizismus, der Renaissance, des Barock. All diese historischen Gebäude wurden von Kaufleuten geschaffen, die seinerzeit eine wichtige Stellung in Rostow am Don hatten.

Besondere Beachtung finden Häuser in den seitlichen Gassen zur Hauptstraße „Bolshaja Sadowaja“. Hier sind die Bauwerke noch unberührt und bewahren somit die antike Atmosphäre. Die Wohnviertel in dieser Gegend sind wahre Denkmäler, die an die Schöpfer der Stadt, die Kaufleute, erinnern.

Das linke Ufer des Don

Mit dem Überqueren des Dons, passiert man auch die natürliche Grenze zwischen Europa und Asien. Hier befindet man sich am linken Ufer des Don, dem südlichsten Teil von Rostow am Don. Dieses Ufer, mit vielen Erholungszentren, ist ganze 30 km lang.

Das „Mittags-Kofy“

In der Stadt gibt es zahlreiche Cafés und Restaurants, in denen es sehr guten Kaffee gibt. Rostow ist sozusagen eine Kaffeestadt. Man könnte meinen, in der Sommerhitze ist es am besten kalten Kwas oder Eistee zu trinken. Doch so ist es nicht. Die Bewohner der Stadt sich eingeborene Kaffeetrinker. Kaffee ist hier eine besondere Tradition, seit dem die Perser und Türken in Rostow am Don Halt machten und sich mittags zum Kaffee-Trinken versammelten.

Die Mosaik-Platten in unterirdischen Gängen

Die Mosaik-Platten sind eines der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Rostow am Don ist weltweit die einzige Stadt, in der U-Bahnstationen mit Mosaik-Malereien verziert sind. Die Einzigartigkeit der Mosaiken besteht darin, dass diese nicht aus Mosaikstein, sondern aus gewöhnlichen Fliesen hergestellt sind. Die Arbeit daran hat ganze 10 Jahre gedauert, da jedes Stein per Hand eingesetzt wurde.

Abgebildet sind verschiedene Lebensbereiche der Sowjetzeit. Man kann wichtige Meilensteine ​​im Leben eines Menschen sehen – vom Krankenhaus bis zur Abschlussfeier in der Schule. Szenen, die sich auf die historische Vergangenheit des Landes beziehen. Es gibt Bilder von kosmischen Themen und dem Leben der Kosaken. Einige Handlungen zeigen die Befreiung von Rostow am Don während des Großen Vaterländischen Krieges.

Der Zentral-Markt

Der zentrale Markt nimmt eine weite Fläche im herzen der Stadt ein. Man muss die Gelegenheit unbedingt nutzen und den Geschmack des Basars genießen. Die riesige Fülle an Produkten lässt die Augen groß werden! Ganz traditionell sind die Rostow-Tomaten, die für ihren besonders intensiven Geschmack bekannt sind. Wassermelonen, frische Äpfel, Pflaumen und Aprikosen sind nur eine kleine Auswahl an dem, was es zu kaufen gibt. Lokale Fischarten wie Zander, Brassen und Silberkarpfe, an denen man nicht einfach vorbeigehen kann, ohne auch nur eines davon mitzunehmen.

Die Nakhichewan-am-Don

Nakhichewan ist eine ehemalige armenische Stadt un seit 1928 Teil der Stadt Rostow am Don. Die Häuser in dieser Gegend unterscheiden sich grundlegend von der Altstadt von Rostow am Don. Vorherrschend sind anderthalbstöckige Villen von hoher Qualität aus dem 19. Jahrhundert. Wieso anderthalbstöckig? In der unteren Hälfte der Etage befand sich immer eine Werkstatt oder ein Geschäft und die Eigentühmer selbst, wohnten im Obergeschoss. Wenn man durch die Straßen dieser Gegend geht, sieht man solche Häuser und spürt die fast unberührte Farbe der Architektur der vergangenen Zeit.

Die Natur

Um die Natur der Don-Region kennenzulernen, muss man nicht zwingend die Stadt verlassen. Im Botanischen Garten gibt es eine riesige Naturoase auf über 200 Hektar. Hier wachsen über 6.500 Arten von Bäumen, Sträuchern und Kräutern.

Der Rostower Zoo ist mit einer Gesamtfläche von über 91 Hektar einer der größten Zoos Russland. Hier leben etwa 5000 Tiere mit über 400 Arten von allen 5 Kontinenten. Z. B. kann man hier den, vom Aussterben bedrohten, Weißen Löwen sehen oder eine Kutschfahrt durch den Zoo unternehmen.

Eine Vielzahl von Parks und Attraktionen, kleinen Gassen und gemütlichen Cafés schaffen eine erholsame Atmosphäre mitten im Zentrum der riesigen Metropole.

„Schätze der Don-Steppe“

Die Schätze (Juwelen) der Skythen und Sarmaten befinden sich im Heimatmuseum Rostow. Bereits im Hof des Museums taucht man in die ferne Vergangenheit des Don ein. In der Dauerausstellung „Schätze der Donsteppe“ werden zu verschiedenen Zeiten in den Dongruben gefundene einzigartige Funde und antike Siedlungen aus der skythisch-sarmatischen Zeit präsentiert.

Das Museum besitzt einen goldenen Saal, in dem eine Rekonstruktion eines Skythischen Königs ausgestellt ist, das mit goldenen Details verziert ist.

Die archäologische Sammlung des regionalen Heimatmuseums Rostow ist ein würdiger Bestandteil des Weltkulturerbes.

Das Gorkij Theater

Die beiden Architekten Le Corbusier und Oscar Niemeyer nannten das Theater eine Perle der sowjetischen Architektur. Die Fassade des Gebäudes ist mit Hochreliefs eines bekannten Rostower Bildhauers und Grafikers Segey Korolkov verziert.

Nicht nur das ansehnliche Gebäude des Theaters ist ein Hingucker. Ist man in der Stadt zu Gast, sollte man unbedingt auch eine Theatervorstellung besuchen.

Rostow am Don ist eine Stadt mit besonderem Charakter, die man nicht verpassen darf.