5 Gründe für Reisen in die Republik Komi

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Die Republik Komi liegt im Nordosten Europas in der Taiga- und Tundra Region. Für die meisten ziemlich unbekannt und dennoch oder gerade deswegen ist die Region ein kleiner Geheimtipp für Naturliebhaber.

Manpupunjor-Felsen

Die Felsformation besteht aus insgesamt sieben Felssäulen, die jeweils 30 bis 42 m hoch sind. Die Säulen sind Überreste eines Gebirgszuges, das durch Regen, Schnee, Wind, Frost und Hitze nach und nach zerstört wurde. Heute zählen Sie zu den „Sieben Wundern Russlands“.

Nationalpark Jugyd wa

Der Nationalpark wurde am 23. April 1994 von der Regierung der Russischen Föderation mit dem Ziel gegründet, die Taiga im nördlichen Ural zu schützen und für den Tourismus zu erschließen. Im Jahr 1995 wurden die Waldgebiete, in denen sich der Nationalpark Jugyd wa befindet, zum UNESCO-Welterbe ernannt. Heute ist es das größte Naturschutzgebiet Russlands, das mit seiner Bergseelandschaft die Fantasie beflügelt.

Das Leben der Komi-Jijems

Um in das Leben der Komi einzutauchen, kann man verschiedene Ausflüge machen. Zum Beispiel ein Reitausflug auf einem Hirsch zu einer echten Tschum. Eine Tschum ist eine traditionelle Wohnbehausung der Vöker von Komi.

Das mittelalterliche Russland

Einen Blick in das mittelalterliche Russland werfen, kann jeder, der das Dorf Ust-Zilma mit 4877 Einwohnern besucht. Der Ort liegt etwa 425 km Luftlinie nordöstlich der Republik-Hauptstadt Syktywkar am rechten Ufer der Petschora. Dort leben Nachkommen von Nowgoroder Bürgern, die die Kirchenreform von Nikon nicht anerkannten. Ritualität, kulturelle Traditionen, Melodie der altrussischen Sprache – alles ist von der Zivilisation unberührt. Das Dorf ist regional bekannt für die Gorka von Ust-Zilma (Усть-Цилемская Горка), ein traditionelles Volksfest, welches zweimal im Jahr am Iwan-Kupala-Tag (7. Juli) und am Peter und Paul Tag (12. Juli) stattfindet und Ethnographen, Historiker und Sprachwissenschaftler aus aller Welt anzieht.

Traditionelle Komi-Küche

Seit der Antike beschäftigen sich die Menschen im Norden mit der Jagd und dem Angeln, so dass sie Fleisch- und Fischgerichte weit verbreitet in ihren Gerichten verwendeten. Die Grundlagen der Komi-Diät waren auch Haferbrei und Backwaren. Ist man in Komi zu Besuch, sollte man unbedingt „Schanga“ (traditionelle Backware mit Käse, Kartoffel oder Beeren) und das regionale Bier „Sur“ probieren.